Joomla – der ewige Zweite!

Mit 11% Marktanteil ist Joomla eines der erfolgreichsten Content Management Systeme. Die Software kommt zwar nicht an die Marktanteile von WordPress (ca. 55 %) heran, bietet aber andere interessante Vorteile!Image result for joomla logo

Die erste Joomla Version wurde 2005 angeboten. Die Software wird wie WordPress als Open Source Project geführt und kostenlos zur Verfügung gestellt. Genauso wie bei WordPress ist Joomla in erster Linie auf eine einfache Benutzung ausgelegt. Sie soll den Benutzern den einfachen Umgang mit den Inhalten (auf englisch „content“) ermöglichen.

Eine beliebige Anzahl von Benutzern können zu den Inhalten beitragen, die von dem Administrator entsprechend ihrer Aufgaben Rechte zugewiesen bekommen. Auch das Design ist, wie bei WordPress, von der funktionellen Seite des Systems getrennt. Sobald der Betreiber das Design ändert, wird auch die Ansicht der einzelnen Artikel geändert. Dem Benutzer werden viele kostenlose Design Vorlagen angeboten. Die kostenpflichtigen Vorlagen sind dagegen viel aufwändiger und können normalerweise für einen kleineren Geldbetrag erworben werden.

Die Vorteile von Joomla sind:

  • Einfach Bedienung
  • Es werden keine Vorkenntnisse benötigt
  • Leicht erweiterbar durch Plug-Ins
  • Flexible und mit vielen Design Vorlagen
  • HTML und CSS fähig

Der größte Vorteil von Joomla ist die riesige Benutzergemeinschaft, die nicht nur die meisten Plug-Ins kostenlos zur Verfügung stellt, sondern auch jederzeit für Fragen zur Verfügung steht. Diese Jugs (Joomla User Groups) stehen lokal zur Verfügung und treffen sich regelmäßig. Sie tauschen Informationen aus, bilden Workshops und pflegen die soziale Seite der Joomla Gemeinschaft.

Sicherheitsprobleme bei Joomla

Die lose Gemeinschaft der Programmierer bietet aber auch einige Nachteile. Einige Male schon sind Sicherheitsprobleme bei dem Content Management System aufgetreten. Deswegen wurde eine spezielle Abteilung in Joomla gegründet, die sich ausschließlich um die aufgetretenen Fehler kümmert. Die Gruppe wird „Bug Squad“ genannt und kümmert sich vor allen Dingen um die zahlreichen Drittkomponenten, die ein erhöhtes Sicherheitsrisiko darstellen.

Besonders private Benutzer können in der Online Community schnell Hilfe bekommen, wenn Probleme auftreten.